Kunstgalerie M

EntwurfAusführungsplanungAngebotseinholungBaubegleitung
Eine inszenierte Abfolge von Räumen zelebriert den Gang in die Kunstgalerie fast genauso wie die Kunst selbst. Ein Ort des Glückes, der Poesie, des Genusses und der Muse.
Der Auftakt: Durch eine blaue Tür betritt man einen satt himmelblauen Raum, der den Besucher bewusst in eine andere Atmosphäre versetzt. Am Ende dieses Raumes gelangt man über ein verschiebbares Holzblatt in eine begehbare Skulptur aus rundum geräucherter Eiche. Der bewusst gesetzte Höhensprung zur Galerie eröffnet eine gewisse Dramaturgie, die den Blick auf ein erhabenes Bodengemälde richtet, das von einem dunklen Raum getragen wird. Ein Raum, dessen Konturen an Bedeutung verlieren. Ein Ort, an dem die Zeit nicht spürbar sein will. Eine Galerie, in der es weniger um das Aussehen als um die Ansprache der Sinne und die Verbindung zwischen Kunst und Betrachter geht. Im Hauptraum angekommen, wird die Bühne an den Wänden der Kunst überlassen, denn nur die Kunstwerke selbst erstrahlen in fokussiertem Licht. Der gesamte Raum, skulptural wie ein Stillleben, ehrt die Kunst und schenkt ihr den gebührenden Rahmen.
In Blau getaucht
Die Kunstbibliothek
Der inszenierte Gang durch eine Holzskulptur
Die Galerie
in Sinnlichkeit gehüllt
ein erlesener Teppich mit Geschichte
Symmetrie
Pivottür
Jacqueline, meine Muse
Dénouement
Die Wände sind vollflächig mit schwarzem Holzwerkstoff verkleidet. Durch die Perforation der Holzpaneele, die als Aufnahme für die Kunstwerke dient, können die Gemälde mit voller Flexibilität collagiert werden.
Durch eine Pivottür, die sich als weiteres mit Kunst bespieltes Wandpaneel tarnt, gelangt man in ein Depot, das einer Schatzkammer gleicht. Dort warten noch weitere Kunstwerke auf ihren Moment.
Realisiert: 2023Fotograf: Christian Borth
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